.
In letzter Zeit erhalten wir verstärkt Anfragen aus jedem Spektrum des gesellschaftlichen Lebens. Beginnend bei der Unterstützung zum Aufspüren verschwundener Verwandte, oder Hilfestellung bei Streitigkeiten um das Sorge-recht der Kinder, oder Hilfestellung bei Trennung der Eltern und dessen Aufteilung der Güter, sprich Haus oder Immobilie, oder Einstellung bzw. Löschung des Einreiseverbots in den Philippinen bis hin zur aktiven Unterstützung bei Selbstständigkeit, sprich Gründung einer Firma incl. Beschaffung des notwendigen Arbeitsvisa. Auf der anderen Seite ist zu verzeichnen, dass einige Hilfesuchende der Meinung sind, dass FAC kann Wunder vollbringen, da wir sowieso das Recht brechen und genauso Korrupt sind wie einige Vertreter der hiesigen Regierung und nur so unser Erfolg zu erklären sei. Diesen Menschen sei ganz deutlich gesagt, dass FAC arbeitet prinzipiell nur nach philippinischen Recht, alle anderen Behauptungen entbehren jeglicher rechtlichen Grundlage und zeugen von Unkenntnis der lokalen und gesellschaftlichen Gegebenheiten auf den Philippinen.
Einige Hilfesuchende scheitern an Selbstüberschätzung und Arroganz und versuchen dann nachträglich das FAC ins schlechte Licht zu rücken. Um Ihnen diese Art von Charakterschwäche zu verdeutlichen, haben wir 3 Beispiele ausgewählt. Erstes Beispiel, der Fall von Herrn Franklin Harvey Hirsch, der seit längeren bei Facebook vorsätzlich falsche Tatsachen online stellt und andere Benutzer gegen das FAC aufhetzt. Zweites Beispiel, der Fall Thomas Ruhland, der mit internationalen Haftbefehl gesucht wird, und das Dritte Beispiel, der Fall Fritz Strahl, wo das FAC seine Final Doportation kurz vor der Abschiebung durch das Bureau of Immigration verhindern konnte.
Normaler Weise reagieren wir auf solche naive und plumpe Art grundsätzlich nicht. Aber wir glauben, es ist sehr interessant zu erfahren, warum Herr Hirsch diese primitive Art der Selbstdarstellung bzw. Konfrontation sucht. Oder wie Selbstüberschätzung und gekränkte Eitelkeit dazu führen kann, Diejenigen zu diffamieren, die als Einzige im Notfall zur Seite standen und erfolgreich das Problem lösen konnten. Die Frage muss erlaubt sein - Sieht so Dankbarkeit aus ?
Akte Franklin Harvey Hirsch
Vor etwa 2 Jahren kontaktierte Herr Franklin Harvey Hirsch, amerikanischer Staatsbürger, den FAC Chairman mit der Bitte um dringende Hilfe. Denn er wurde vom Bureau of Immigration ausgewiesen, angeblich wegen einer Falschaussage und er möchte doch nur seine Tochter wieder sehen. Seine Bitte damals, Aufhebung bzw. Löschung der Blacklist. Zum Zeitpunkt der Anfrage lebte Herr Hirsch in Thailand mit einer anderen Tochter. Nach Akteneinsicht stellte das FAC fest, dass seine Ex-Frau und dessen Tochter eine Verwandte des Justiz Sekretär war, und das die damalige Deportation mit sofortigen Haftbefehl gegen Franklin direkt vom Minister angeordnet worden sei. Begründung -Bisexuelles perverses Verhalten als verheirateter Ausländer, um es solide zu formulieren. Franklin nannte diese Beschuldigungen eine Verschwörung und bat diese Falschaussagen nicht zu glauben. Franklin bat eindringlichst den FAC Chairman alles zu versuchen, seine Einreise zu den Philippinen zu ermöglichen, um seine Tochter wieder sehen. Dazu war es aber erforderlich, dass die Blacklist vom Bureau of Immigration rückgängig, sprich gelöscht werde. Franklin schickte eine kleine Spende zum FAC. Nach Rücksprache mit dem hinzugezogenen Anwalt, erarbeitete das Team eine Antragsschrift zum Kommissionär, mit der Bitte um Prüfung und ggf. ein Termin beim Justizministerium.
Dem Ersuchen wurde stattgegeben, und es fand ein Treffen mit anwaltlichen Rechtsbeistand direkt beim Justizminister statt. Nachdem der Justizminister realisierte um welche Person es sich im vorliegenden Fall handelte, verwies er den Chairman nebst Anwalt aus dem Büro. Solche Personen sind auf den Philippinen unerwünscht, die Blacklist und der Haftbefehl bleiben bestehen, gemäß internen Bericht des Bureau of Immigration. Ob es nun gekränkte Eitelkeit oder nur Arroganz von Herrn Hirsch war, daraufhin verlangte er seine Spende vom FAC zurück, da ja er nicht einreisen dürfe. Ein normaler Anwalt auf den Philippinen erhält bei Übernahme eines solchen Rechtsstreites mindestens 200.000 Peso ( Acceptance Fee ) ohne Zusage auf Erfolg. Franklin hat durch Falschaussagen das Vertrauen des FAC missbraucht und das Ansehen beim DOJ Sekretär beschädigt. Die gezahlte Spende von Franklin beträgt unter 10 % der üblichen Kosten, die für solche Arbeit entstanden sind. Aber wir vergeben Franklin, da er keinerlei Kenntnisse über das Rechtsverfahren geschweige Rechtsbewusstsein besitzt und das Wort Dankbarkeit leider nicht zu seinem Wortschatz gehört !
PS: das philippinische Recht sagt folgendes: "Attorney's Fee's" und "Voluntary Donation" sind nicht Rückerstattungsfähig .
Akte Thomas M. Ruhland
Thomas, rief unseren FAC Vorsitzenden an, und bat um dringende Hilfe nebst Rechtsanwalt, nachdem die NBI ihn mit Minderjährigen in einem Hotel festgenommen hatte. Wie immer bei Notrufe, soll es sich um ein Missverständnis gehandelt haben. Unsere Nachforschungen ergaben aber ein anderes Bild. Sein Verhalten zum Thema Kindesmissbrauch wird ausführlich beim US Gericht dokumentiert, wo er in über 18 Fällen eines Podophilie Syndikate angeklagt ist und Haftbefehl besteht. Weitere Recherchen ergaben, dass auch Anklagen in Cebu wegen 9208 & 7610 bestehen. Auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass 2 weitere Länder Auslieferungsanträge gegen Thomas in den Philippinen gestellt haben. Im Zuge der internationalen Ermittlungen waren Beamte des BKA zur Beweisfeststellung im Gefängnis bei Herrn Ruhland, da ein internationaler Haftbefehl vorliege. Solche freundlichen Menschen wie Thomas sind dann Diejenigen, die ihre Unschuld nach Außen proklamieren, und alle Beteiligten, incl. das FAC als Verräter titulieren um so von ihrer physischen Krankheit abzulenken.
Akte Fritz W. Strahl
Diese Situation finden wir bei fast allen Hilfesuchenden, wie auch im letzten Fall. Herr Fritz W. Strahl war auf dem Weg zum Flughafen, mit Handschellen und absoluter Hofnungslosigkeit, da er wußte, dass in wenigen Minuten seine Deportation stattfinden wird. Seine letzte Hoffnung in diesem Moment schien der Anruf beim FAC zu sein. Er rief auf dem Handy des Chairman an, und schilderte kurz seine aussichtslose Situation.
In den wenigen Minuten die noch Zeit blieben, bevor das Fahrzeug den Flughabfen erreichen würde, telefonierte Herr Lehnert intensiv mit dem Commissioner, um die Deportation zu stoppen. Herr Lehnert konnte juristisch und mit Fakten den Commissioner davon überzeugen, den Vorgang nochmals zu überprüfen, und ordnete die sofortige Aufhebeung der Deportation Order an, somit konnte kurz vor dem Entreffen am Flughafen der Fahrer umkehren. Am nächsten Tag wurde Herr Strahl aus der BI Haft unter Aufsicht des FAC Chairman entlassen und war ein freier Mann. Soweit so gut. Herr Strahl investierte für seine Rechtsanwälte über 800.000 Peso, die nur eine Aufgabe hatten, ihn vor der Deportation zu schützen und sein Recht beim Gericht zu erkämpfen. Aber anstatt Gerechtigkeit zu ernten, erhielt er für diese gewaltige Summe seine Final Deportation. Das FAC, aber allem voran, Alfred Lehnert ist es zu verdanken, dass die endgültige Ausweisung des Herrn Strahl im Wiederaufnahmeverfahren beim höchsten Immigrationsgericht ( BOC ) aufgehoben wurde. Jetzt begann die eigentliche Arbeit. Herr Lehnert kämpfte und bewirkte, dass Herr Strahl ein lebenslanges Bleiberecht auf den Philippinen erlangte. Dieses Beispiel der Rettung in letzter Minute wurde in der Dokumentation der Deutschen Welle „ Unser Mann in Manila“ weltweit ausgestrahlt sowie auf der Frontseite der Zeitung – Makati Expat – publiziert. Für diese herausragende Hilfe-Leistung spendete Her Strahl eine kleine Summe zur Anerkennung. Heute aber ist Herr Strahl der Meinung, diese Spende sei viel zu viel gewesen und benutzt nur noch negative Worte gegenüber der Arbeit des FAC. Heute stellen wir uns die Frage - ist dieser Mann in der Zwischenzeit krank, betrunken oder nur Arrogant geworden ?
Manila, 10. Oktober 2011
.